Meine Liebeserklärung an das Hidén Harlekin

Samba im Hidén Harlekin – Jazz-Fotografie von Zoran Cvetkovic

Eine Liebeserklärung · Zug

Es gibt Orte, an denen man sofort weiss: Hier gehöre ich hin. Für mich ist das Hidén Harlekin in Zug – ein Jazzclub, der sich anfühlt wie ein gut gehütetes Geheimnis, das man trotzdem allen erzählen möchte.

Kevin Bicker hat hier etwas geschaffen, das es so in der Schweiz kaum gibt: eine Jazz-, Blues- und Kissa-Bar nach japanischem Vorbild. Gedämpftes Licht, eine Bühne zum Greifen nah, ein Publikum, das wirklich zuhört – und dazu hervorragende Cocktails. Wenn der erste Ton erklingt, wird es still im Raum. Genau dieser Moment ist es, den ich als Fotograf suche.

Hier wird nicht nebenbei Musik gemacht. Hier wird Musik gelebt – mittwochs bis samstags.

Vier Abende, unzählige Momente

Mittwochs Solo-Piano und intime Duos, donnerstags die Jazz Jam Session, freitags und samstags Bands aus der Schweiz, aus Italien, Schweden oder New York. Bei den Jam Sessions treffen Studierende der HSLU, der ZHdK und des JazzCampus Basel auf ambitionierte Amateure und gestandene Profis aus der Zentralschweiz. Nach dem Opener wird gejammt, bis die Lampen ausgehen – und jedes Mal entsteht etwas, das es nur an diesem einen Abend gibt.

Warum ich immer wiederkomme

  • Die Nähe: Kein Graben zwischen Bühne und Publikum. Man spürt jeden Atemzug.
  • Die Vielfalt: Swing, Bossa Nova, Hammond-Groove, moderner Jazz – jede Woche anders.
  • Die Menschen: Musikerinnen, Musiker und Gäste, die diesen Ort genauso lieben wie ich.
  • Das Licht: Für mich als Fotografen ein Geschenk – warm, dunkel, voller Kontraste.

Ich freue mich auf jeden einzelnen Abend dort – mit der Kamera, mit der Gitarre oder einfach mit einem Drink an der Bar. Kommt vorbei. Ihr werdet verstehen, was ich meine.

Wer spielt als Nächstes?

Alle Konzerte und Jazz Jam Sessions im Hidén Harlekin auf einen Blick.

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